„Die Komplexität des Beckens“ ist das fachliche Thema am nächsten „Mittag in der Physio“ am 5. Sept. 2011. Die Einladung an Ärzte, mit welchen wir eng zusammen arbeiten, erfolgt Ende Juni/Anfang Juli mit separater Post.

Unser Becken erfährt täglich vielerlei Formen der Belastung von allen Seiten – nicht nur bei jedem einzelnen Schritt im Gehen, sondern während Tätigkeiten aller Art im Alltag und sogar von innen seitens der Bauchorgane. Das „Beckenhaus“ steckt in der Zwickmühle von vielerlei Einflüssen. Rasch kann unser körperliches Fundament aus der Balance geraten und unser ganzes Haus ist plötzlich schief und/oder ein Schmerz hält uns in Schach.

Wir wählen einen eizigen Auslöser, der Anlass für drei völlig verschiedene Fallbeispiele wird. Anhand dieser Fallbeispiele möchten wir aufzeigen, wie wir Arbeitshypothesen erstellen und unsere Vorgehensweise planen.Dabei hilft uns das Funktionsmodell der amerikanischen Physiotherapeutin Diane Lee. Das Funktionsmodell integriert die vier Komponenenten:

  1. form closure (Struktur)
  2. force closure (myofasziale Aktion und ihre Kräfte)
  3. motor control (spezifisches Timing von muskulärer Aktion/Interaktion während Belastung)
  4. Bewusstsein / Emotionen (Erleben, Empfinden)